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Achtklässlerinnen und Achtklässler erkunden Betriebe - Schülerinnen und Schüler lernen im Rahmen des Landesprogramms "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule - Beruf in NRW" unterschiedliche Berufsfelder kennen

Die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen im Kreis Borken finden derzeit wieder den Weg in Betriebe vor Ort, um Berufsfelder dort live zu erleben. Ziel ist es, dass sie verschiedene Berufe und Betriebe kennenlernen und dabei praktische Einblicke in die Arbeitswelt bekommen. Bei den sogenannten Berufsfelderkundungen im Rahmen der Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ arbeiten Unternehmen, Schulen, Industrie- und Handelskammer (IHK) und Handwerkskammer sowie die Kommunale Koordinierungsstelle des Kreises Borken eng zusammen. Im Vredener Unternehmen PlanET erläuterten Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Partner nun die Hintergründe des Projektes.

Seit vier Jahren beteiligt sich der Kreis Borken an der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf NRW" (KAoA). Die Kommunale Koordinierungsstelle des Kreises Borken ist bei der Umsetzung der Landesinitiative KAoA koordinierend aktiv. Gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern aus Kammern, Schulen, Arbeitsberatung und -vermittlung, Jugendhilfe, Jobcenter  und Kommunen des Kreises Borken arbeitet sie daran, Schülerinnen und Schüler schon ab dem achten Schuljahr an die Berufswelt heranzuführen. Ziel von KAoA ist, dass Jugendliche die Schulen mit einer klaren beruflichen Orientierung verlassen.

Ein wichtiger Baustein im Rahmen der Berufsorientierung ist dabei die sogenannte betriebliche Berufsfelderkundung in Klasse acht. Dabei sollen die Jugendlichen einzeln oder in kleinen Gruppen Unternehmen besuchen. An den drei Tagen sollen sie so einen Einblick in drei verschiedene Berufsfelder bekommen. „Die Berufsfelderkundungen dienen auch einer bewussteren Entscheidung für das anschließende mehrwöchige Betriebspraktikum“, erläutert Gisela Borgmann von der Koordinierungsstelle des Kreises Borken. Der Nutzen für die Jugendlichen liege auf der Hand – und auch die Unternehmen profitieren:

• Unternehmen lernen motivierte Schülerinnen und Schüler frühzeitig kennen, die später zu Auszubildenden werden könnten• Unternehmen werben für sich als Ausbildungsbetrieb• Unternehmen haben die Möglichkeit ihre Branche bekannter zu machen• Unternehmen beugen so rechtzeitig dem Fachkräftemangel vor

Beim Vredener Unternehmen PlanET Biogastechnik erhielten nun fünf Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums  in Stadtlohn einen Einblick in den Arbeitsalltag. Zwei Auszubildende der Firma und ihr Ausbilder Matthias Holters brachten den Jugendlichen ihre Tätigkeiten näher. Christof Heinrich, Studien- und Berufswahlkoordinator des Gymnasiums, PlanET-Personalreferentin Kerstin Pöpping, IHK-Projektkoordinatorin Sandra Beer, Abteilung Bildung und Fachkräftesicherung der IHK, sowie Gisela Borgmann nutzten vor Ort die Gelegenheit, sich über den Baustein des Landesprogramms auszutauschen.

Rund 2.600 Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe aus dem Kreis Borken machen in diesem Schuljahr eine dreitägige Berufsfelderkundung. Im nächsten Schuljahr werden es noch mehr Jugendliche sein. „Die Umsetzung kann nur gelingen, wenn viele Betriebe den Nutzen für sich selbst erkennen und Plätze für die Schülerinnen und Schüler anbieten“, betont Gisela Borgmann. Um das Zusammenfinden von anbietenden Unternehmen und interessierten Schülerinnen und Schülern zu erleichtern, ist im vergangenen Jahr das KAoA-Buchungsportal (zu erreichen unter www.kaoa-praxis.de oder www.kreis-borken.bfe-nrw.de) online gegangen. Hier können Unternehmen ihre Angebote kostenfrei einstellen. Bereits jetzt bieten etwa 190 Unternehmen aus dem Kreis Borken rund 4.000 Plätze für Berufsfelderkundungen über das Buchungsportal an. Es werden aber noch weitere Berufsfelderkundungsplätze benötigt.

Auch kleinere Unternehmen werden gebeten, den Schülerinnen und Schülern diesen konkreten Einblick in die Arbeitswelt zu ermöglichen. „Denn es ist wichtig, möglichst viele Berufsfelder anzubieten, damit die jungen Menschen eine Gelegenheit erhalten, ihre Kenntnisse über die Vielfalt der Möglichkeiten zu erweitern – und auch regionale Angebote als berufliche Zukunftschancen wahrzunehmen“, sagt Sandra Beer von der IHK.

Einen zweiten Zeitraum der Berufsfelderkundungen, an dem die Schülerinnen und Schüler wieder zum Schnuppern in die Unternehmen gehen, gibt es vom 6. Juni bis 8. Juli.

Für Fragen rund um das Thema Berufsfelderkundungen im Kreis Borken steht die Kommunale Koordinierungsstelle „KAoA“ (Telefon 02861/82-1325; KoKo(at)kreis-borken.de) zur Verfügung.




Foto: Matthias Holters (Ausbilder bei PlanET) mit den Schülern Finn, Hauke, Paul, Daniel und Jonas vom Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Stadtlohn. Foto: Sven Betz