Informationen zu KAoA in der Coronazeit

Aktuelle Corona-Informationen finden Sie auf dem Bildungsportal NRW:

 https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html



Eine Woche „Berufliche Orientierung extra“ in den Sommerfreien

Die Ferienkurse sind ein zusätzliches, freiwilliges Angebot im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“. Während der fünftägigen Kurse können Schülerinnen und Schüler der kommenden Jahrgangsstufen 9 und 10 praktische Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern erwerben. Die Kurse finden in außerschulischen, beruflichen Ausbildungs-/Lehrwerkstätten statt und werden von erfahrenen Trägern der Berufsbildung und Beruflichen Orientierung ausgeführt. Informationen zu den Anmeldemodalitäten sind bei den KAoA-Dezernentinnen und -dezernenten der Bezirksregierungen und den Kommunalen Koordinierungsstellen vor Ort erhältlich.

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Umsetzung der Standardelemente im Rahmen von KAoA an allgemeinbildenden Schulen und Berufskollegs

Die Berufliche Orientierung nach den Vorgaben der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist im Schuljahr 2020/21 wieder verpflichtend umzusetzen. Die Verpflichtung hat ihre Grenzen in der durch die Corona-Pandemie gesetzten Machbarkeit der Umsetzung. Bei Problemstellungen unterstützen die regionalen Partner, insbesondere Kommunale Koordinierungsstellen und Schulaufsicht.

Sollten Corona-bedingte Einschränkungen nur einzelne Gebietskörperschaften betreffen, so stimmen die regional zuständigen Schulaufsichten mit der Generale KAoA die zu treffenden Maßnahmen mit den Schulen und den jeweiligen Kommunalen Koordinierungsstellen ab.

Durch den Lockdown und die weiteren Folgen der Corona-Pandemie sind viele Unsicherheiten für den Übergang und den möglichen Anschluss der Schülerinnen und Schüler entstanden. Daher soll neben der Umsetzung der Beruflichen Orientierung von Beginn des Schuljahres an ein Fokus auf der Übergangsgestaltung der Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Jahrgangsstufen liegen, die die Schule am Ende des Schuljahres voraussichtlich verlassen werden.

Nähere Empfehlungen und Vorgaben sind im Folgenden in der Beschreibung zu den einzelnen Standardelementen zu finden. Hier sind nur Standardelemente aufgeführt, bei denen es Abweichungen von den festgelegten Standards gibt. Alle anderen Standardelemente sind regulär durchzuführen.

Die folgenden Regelungen zur Umsetzung in diesem Schuljahr wurden in Absprache mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW für die einzelnen Standardelemente getroffen.

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Umsetzung einzelner Standardelemente - Beratungs- und Berufsorientierungsangebot der Bundesagentur für Arbeit (SBO 2.2)

Das Beratungsangebot wird zu Schuljahresbeginn intensiviert und ausgebaut werden.

Die Schule hat die Aufgabe die individuelle Einzelberatung, in ihren organisatorischen Tagesablauf zu integrieren und die notwendigen hygienischen Rahmenbedingen sicherzustellen.

Darüber hinaus ist die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit über den telefonischen Kontakt oder per E-Mail zu erreichen. Persönliche Beratungstermine in Einzelfällen in den Agenturen für Arbeit sind über die bewährte Hotline zu erfragen.

Die den Prozess der systematischen Beruflichen Orientierung unterstützenden Maßnahmen der vertieften Berufsorientierung nach § 48 Drittes Sozialgesetzbuch (SGB III) der Bundesagentur für Arbeit und der Ko-Finanzierenden können in den einzelnen Jahrgangsstufen fortgesetzt werden.


Elterninformationsveranstaltungen (SBO 2.3.1) und STAR – Elterninformationsveranstaltungen (SBO 2.3.2)

Die aktuellen Regelungen für Versammlungen und Veranstaltungen sind in der Corona-Schutzverordnung aufgeführt.

Wenn die örtlichen Gegebenheiten in den Schulen jeweils die Voraussetzung bieten, dass die Hygienevorschriften eingehalten werden können, sollten die Elterninformationsveranstaltungen zu Beginn der Jahrgangsstufe 8 stattfinden.

Als Ersatz für Elterninformationsveranstaltungen können und für Eltern aus Risikogruppen sollen die Informationen auch digital oder postalisch weitergegeben werden.

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Potenzialanalyse – 1-tägig (SBO 5.1)

Auch im Schuljahr 2020/21 erhalten alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 eine Potenzialanalyse (PA). Es wird voraussichtlich zu inhaltlichen Anpassungen aufgrund von Hygiene- und Abstandsgeboten kommen.

Die Bildungsträger haben, neben der Durchführung in Präsenz nach regulärem Modell, die Möglichkeit, die Potenzialanalyse in anderer Form durchzuführen:

- im Zweischicht-Modell in Präsenz (Reduzierung der Dauer auf vier Zeitstunden)

- in Präsenz mit angepassten Aufgaben

- in hybriden Formen (Präsenz und digital)

- als digitales Format für Schülerinnen und Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in Präsenz teilnehmen können und für Schülerinnen und Schüler, die in Quarantäne sind.

Bei der Durchführung der Standardelemente hat die Potenzialanalyse Priorität. Die jeweiligen Kommunalen Koordinierungsstellen tragen in Absprache mit den regionalzuständigen Schulaufsichten mit der Generale KAoA dafür Sorge, dass die Termine zwischen den Schulen und den Trägern abgestimmt und bis Ende des 1. Schulhalbjahres durchgeführt werden.

Sofern geeignete Räumlichkeiten zur Umsetzung der Potenzialanalyse an der entsendenden Schule zur Verfügung stehen und Corona-Auflagen dem nicht entgegenstehen, kann die Potenzialanalyse durch den Bildungsträger in Abstimmung mit der Schule in diesen Räumlichkeiten durchgeführt werden. Es können auch Lösungen gefunden werden, in der ein Teil der Schülerinnen und Schüler in den Räumlichkeiten beim Bildungsträger ist und der andere Teil in der Schule, um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern an einem Tag die Potenzialanalyse zu ermöglichen.

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Potenzialanalyse für die Förderschwerpunkte Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung – 2-tägig (SBO 5.2)

Für die Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung im Gemeinsamen Lernen besteht aufgrund der aktuellen Lage im Schuljahr 2020/21 keine Möglichkeit, im Huckepack an einer zweitägigen Potenzialanalyse teilzunehmen. Sie erhalten in diesem Schuljahr damit keine zweitägige Potenzialanalyse.

Die Schülerinnen und Schüler nehmen in der Regel mit ihrem Klassenverband an der eintägigen Potenzialanalyse teil.

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STAR – Potenzialanalyse für die Förderschwerpunkte Geistige Entwicklung, Körperliche und motorische Entwicklung, Hören und Kommunikation, Sprache – 2-tägig (SBO 5.3)

Die noch nicht durchgeführten KAoA-STAR-Potenzialanalysen aus dem Schuljahr 2019/20 können abweichend vom bisherigen zeitlichen Rahmen im Schuljahr 2020/21 nachgeholt werden. Eine Durchführung muss jedoch bis zum 31.12.2020 erfolgen. Hierzu erfolgen Absprachen zwischen Träger, Schule und dem jeweiligen Integrationsfachdienst (IFD).

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STAR – Potenzialanalyse für den Förderschwerpunkt Sehen – 2-tägig (SBO 5.4) und STAR – Feststellung des funktionalen Sehvermögens für den Förderschwerpunkt Sehen (SBO 5.5)

Die noch nicht durchgeführten Feststellungen des funktionalen Sehvermögens und KAoA-STAR-Potenzialanalysen für den Förderschwerpunkt Sehen aus dem Schuljahr 2019/20 können abweichend vom bisherigen zeitlichen Rahmen im Schuljahr 2020/21 nachgeholt werden. Eine Durchführung muss jedoch bis zum 31.12.2020 erfolgen. Hierzu erfolgen Absprachen zwischen Träger, Schule und dem jeweiligen Integrationsfachdienst (IFD).

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Praxisphasen (SBO 6)

Die Durchführungsdauer bei Standardelementen der Praxisphasen (Berufsfelderkundungen, Praxiskurse, Schülerbetriebspraktika, Praxiselemente Sek. II, KAoA-kompakt) kann in dem Schuljahr 2020/2021 wie im vergangenen Schuljahr 2019/2020 verkürzt werden, wenn schulische Belange, ein fehlendes Angebot an betrieblichen Plätzen oder Engpässe im Rahmen der trägergestützten Angebote dies erforderlich machen. Zur Verkürzung trägergestützter Elemente sind die unten folgenden Regelungen zu beachten.

Insgesamt sollte die aktuelle Lage in den Betrieben berücksichtigt werden (z.B. Auswirkungen des Lockdown auf bestimmte Branchen, hohe Hygieneanforderungen, Home-Office vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter usw.). Die betrieblichen Standardelemente bieten für die Umsetzung einen flexiblen zeitlichen Rahmen, der ausgeschöpft werden kann und sollte. Es sollen pragmatische Lösungen gefunden werden, insbesondere auch im Hinblick auf die Möglichkeiten der externen Partner und des Gesundheitsschutzes.

Die ggf. nachzuholenden trägergestützten Standardelemente (Berufsfelderkundungen, Praxiskurse und KAoA-kompakt) können nur in regionaler Abstimmung mit der Kommunalen Koordinierungsstelle, der regional zuständigen Schulaufsicht mit der Generale KAoA und den Bildungsträgern durchgeführt werden. Es muss auf regionaler Ebene geklärt werden, welche Möglichkeiten der Umsetzung nach der jeweils gültigen Fassung der CoronaSchVO geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen bzgl. trägergestützter Standardelemente bestehen und welche Kapazitäten in den jeweiligen Regionen zur Verfügung stehen.

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Praxisphasen im Ausland (SBO 6)

Berufsfelderkundungen, Schülerbetriebspraktika, Langzeitpraktika und Praxis-elemente in der Sek. II im Ausland können in Ländern wieder stattfinden, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt und die vom RKI nicht als Krisenregion benannt werden. Die Corona-Schutzverordnung und die Corona-Einreiseverordnung sind einzuhalten. Die Bestimmungen der Einreiseländer sind zu beachten.

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Trägergestützte Berufsfelderkundungen (SBO 6.1) und trägergestützte Praxiskurse (SBO 6.3)

Die trägergestützten Berufsfelderkundungen und Praxiskurse können wie folgt durchgeführt werden:

Den Bildungsträgern wird ermöglicht, BFE und Praxiskurse unter Einhaltung der nach der jeweils gültigen Fassung der CoronaSchVO bestehenden Hygiene- und Abstandsregelungen umzusetzen. Da die Bildungsträger ggf. die vorgesehenen Gruppengrößen reduzieren müssen und / oder um ausreichende Kapazitäten zu ermöglichen, können die Bildungsträger – im Schuljahr 2020/2021- in Abstimmung mit den Schulen neben der regulären Umsetzung der drei BFE-Tage bzw. des dreitägigen Praxiskurses auch zwei weitere Modelle als zeitlich verkürzte Formate zur Umsetzung anbieten:

a)         2 –Tages - Modell: Die Umsetzung der BFE-Tage/ des Kurses erfolgt in zwei statt drei Tagen bei einer täglichen Dauer von mindestens 7 Stunden (inklusive Pausen nach JArbSchG). Die Inhalte der BFE-Tage/ des Kurses sind auf die reduzierte Dauer zu komprimieren

b)         2 - Schicht - Modell

Eine Gruppe wird in 2 Teil-Gruppen geteilt. Jede Teil-Gruppe kommt an den drei Tagen für jeweils 4 Stunden reiner Werkstattzeit zum Bildungsträger. Die Inhalte der BFE-Tage/ des Kurses sind auf die reduzierte Dauer zu komprimieren. Die eine Gruppe kommt vormittags, die andere Gruppe nachmittags. Die Zeiten werden so gelegt, dass sich die Gruppen nicht begegnen.

Bei dem Wunsch einer alternativen Umsetzung verständigen sich Schule und Bildungsträger auf ein Modell und teilen dies der KoKo und der Schulaufsicht mit. Die KoKo informiert die LGH per Mail, der Träger kann anschließend den entsprechenden Kurs ins BAN Portal eintragen und die Schule dort ihre Buchung vornehmen.

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Schülerbetriebspraktika (SBO 6.2.1), STAR- Betriebspraktikum im Block (SBO 6.2.2) und Praxiselemente in der Sek. II (SBO 6.2.3)

Der Kontakt zu den Betrieben sollte frühzeitig hergestellt werden, um zu klären, ob das Praktikum stattfinden kann. Insgesamt sollte die aktuelle Lage in den Betrieben berücksichtigt werden. Bei KAoA-STAR erfolgt der Kontakt zum Betrieb und die Betreuung der Schülerinnen und Schüler durch den Integrationsfachdienst (IFD).

In dieser Krisensituation kann für das Schülerbetriebspraktikum im  Schuljahr 2020/2021 eine alternative Umsetzung abweichend vom internen BO-Curriculum durch die Schulen geplant werden, z. B. konnten die im  Schuljahr 2019/2020 durchzuführenden Praktika in das nächste Schuljahr verschoben werden oder/und verkürzt werden oder nicht durchgeführt werden. . Die Umsetzung während der Unterrichtszeit kann mit einer Fortführung in den Ferien kombiniert werden. Hierbei müssen auch in den Ferien die Vorgaben des Erlasses zur Beruflichen Orientierung wie z. B. die Erreichbarkeit der Schule und die Betreuung der Jugendlichen im Betrieb durch die Schule eingehalten werden.

Bei der alternativen Umsetzungsplanung muss berücksichtigt werden, dass für jede Schülerin bzw. jeden Schüler mindestens ein einwöchiges Praktikum insgesamt in der Sekundarstufe I oder II durchgeführt wird. Diese Abweichung von den Mindeststandards  bis zum Ende Schuljahres 2020/2021.

Eine Schülerin bzw. ein Schüler der jetzigen und der zukünftigen EF (bzw. Klasse 11 des Beruflichen Gymnasiums) des kommenden Schuljahrs sollte in der Oberstufe mindestens eine Praxisphase von fünf Tagen durchlaufen.

Schülerinnen und Schüler, die wegen der Krisensituation keine Praktikumsplätze finden, müssen durch die Schule in das laufende Unterrichtsangebot der Schule integriert werden. Im Mittelpunkt soll die Berufliche Orientierung stehen.

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Studienorientierung (SBO 6.5)

Die einzelnen Hochschulen bieten alternative Formen der Beratung an. Diese sind über die Internetseite der Studienberatung der jeweiligen Hochschule zu erreichen. Die einzelnen Zentralen Studienberatungsstellen mit ihren Kontaktdaten sind unter www.zsb-in-nrw.de zu finden.

Über die Angebote der Studienorientierung an den Hochschulen sind Informationen auf der Internetseite der jeweiligen Hochschule zu finden. Auch hier werden neben den Präsenzveranstaltungen alternative digitale Formate angeboten.

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KAoA-kompakt (SBO 6.6)

Die Durchführung der einzelnen Bestandteile von KAoA-kompakt unterliegen den gleichen Rahmenvorgaben bei der Potenzialanalyse, den Berufsfelderkundungen und den Praxiskursen aufgeführt (s.o.).

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Logo Kommunale Koordinierung


Ansprechpartnerin



Rita Krümpelmann

Kreis Borken
Bildung
und Integration

Burloer Str. 93
46325 Borken
Tel: +49 2861 681-4140

r.kruempelmann(at)kreis-borken.de