Informationen zu KAoA in der Coronazeit

Aktuelle Corona-Informationen finden Sie auf dem Bildungsportal NRW:

 https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html



Umsetzung der Beruflichen Orientierung nach den Vorgaben der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“

Die Berufliche Orientierung nach den Vorgaben der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist im Schuljahr 2020/21 verpflichtend umzusetzen. Die Umsetzung ist im Rahmen der aktuell gültigen Einschränkungen bedingt durch die Corona-Pandemie verpflichtend. Alle Standardelemente gelten als Unterricht in anderer Form, mit denen die Schulen ihrer Aufgabe zur Beruflichen Orientierung in der Sekundarstufe I nach § 8 Absatz 3 APO-S I und in der Sekundarstufe II nach § 1 Absatz 2 der APO-GOSt (BASS 13-32 Nr. 3.1) bzw. § 1 Absatz 3 Nummer 1 der APO-BK (BASS 13-33 Nr. 1.1) nachkommen.

Aktivitäten außerschulischer Partner mit Schulen sind weiterhin zulässig. Maßgeblich ist, ob es sich um ein Kooperationsangebot in der Gesamtverantwortung der Schule handelt. Diese Angebote sind als schulische Nutzung im Sinne des § 1 Absatz 2 der CoronaBetrVO zulässig. Sie dürfen– soweit erforderlich und sinnvoll – auch außerhalb des Schulgebäudes, etwa in Räumlichkeiten der außerschulischen Partner, stattfinden. In diesen Fällen gelten die Vorgaben zum Infektionsschutz nach den jeweils einschlägigen Bestimmungen der aktuellen Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO). Vor Ort sind durch die teilnehmenden Schulen feste Gruppen zu bilden (entsprechend der (CoronaBetrVO), damit eine Nachverfolgung von Infektionswegen möglich ist.

Das in der Coronabetreuungsverordnung angeordnete Betretungsverbot nach §1 Absatz 1 richtet sich nicht an die Personen, die im Rahmen der unterrichtlichen Nutzung das Schulgebäude betreten. Daher ist weiterhin die Kooperation mit außerschulischen Partnern, z. B. der Berufsberatung der Agentur für Arbeit, den Bildungsträger, dem Integrationsfachdienst (IFD) und der Berufseinstiegsbegleitung zur Umsetzung der Standardelemente im Schulgebäude möglich.

Bei Problemstellungen unterstützen die regionalen Partner, insbesondere die für die jeweilige Kommune regional zuständigen Vertreterinnen und Vertreter der Schulaufsicht mit der Generale KAoA (im folgenden Schulaufsicht genannt), die Kommunalen Koordinierungsstellen und im Rahmen von KAoA-STAR die Koordinierungsstellen KAoA-STAR der Landschaftsverbände.

Sollten Corona-bedingte Einschränkungen nur einzelne Gebietskörperschaften betreffen, so stimmen die Schulaufsichten die zu treffenden Maßnahmen mit den Schulen, den jeweiligen Kommunalen Koordinierungen und im Rahmen von KAoA-STAR mit den Koordinierungsstellen der Landschaftsverbände ab.

Trotz des grundsätzlichen Verzichts auf Unterricht am 21. und 22. Dezember 2020 können auch an diesen beiden Tagen trägergestützte Standardelemente durchgeführt werden, sofern sich diese nicht problemlos verschieben lassen.

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Eine Woche „Berufliche Orientierung extra“ in den Weihnachtsferien

Auch in den Weihnachtsferien soll das in den Sommer und Herbstferien erfolgreich angelaufene KAoA-Angebot der Ferienkurse „Eine Woche berufliche Orientierung extra“ für Jugendliche der Jahrgangsstufen 9 und 10 aller Schulformen fortgesetzt werden. Die Durchführung findet in der 1. Kalenderwoche 2021 vom 04.01.bis zum 08.01.2021 statt.

Bei diesen Ferienkursen handelt es sich um ein zusätzliches, freiwilliges Angebot im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“. Die Umsetzung in den einzelnen Gebietskörperschaften hängt von den Kapazitäten ab, die die jeweiligen Bildungsträger zur Verfügung stellen können. Die Dauer eines Ferienkurses beträgt 5 Tage (entsprechend einer Woche: montags - freitags) mit insgesamt mindestens 35 Zeitstunden und einer täglichen Durchführungsdauer von mindestens 7 Zeitstunden inklusive Pausen nach JArbSchG. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sollen für die Tage vom 07.01-08.01.2021 vom Unterricht beurlaubt werden. Bei der Durchführung sind die jeweiligen Hygiene- und Abstandsbestimmungen der gültigen Fassung der Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) zu beachten. 15 Jugendliche können pro Ferienkurs teilnehmen. Die Kurse finden in außerschulischen, beruflichen Ausbildungs- und Lehrwerkstätten statt und werden von erfahrenen Trägern der Berufsbildung und Beruflichen Orientierung ausgeführt.

Während der fünftägigen Kurse können Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern erwerben. Mit diesem Angebot ist ein Nachholen der Standardelemente nicht vorgesehen, sondern es bietet unabhängig davon eine Möglichkeit, die persönliche Praxiserfahrung zu vertiefen.

Die jeweilige thematische Ausgestaltung der Ferienkurse wird den Schulen gemeinsam mit den Anmeldeformalitäten zeitnah bekannt gegeben.

Die Schülerinnen und Schüler können sich in Kursen zum Thema „Gestalte deinen Übergang“ mit dem bisherigen Prozess der Beruflichen Orientierung auseinandersetzen, erkennen ggf. Lücken und greifen den anstehenden Übergang „Schule-Beruf“ auf. Dabei werden Praxisansichten vertieft. Sie lernen in einem weiteren Schritt systematisch Methoden, Instrumente und Strategien für die schriftliche und mündliche Bewerbung bei Unternehmen einzusetzen.

Weitere Informationen zu den Ferienkursen erfolgen regional durch die Schulaufsicht und die Kommunalen Koordinierungsstellen.

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Beratungsangebote von außerschulischen Partnern

Beratungs- und Berufsorientierungsangebot der Bundesagentur für Arbeit (SBO 2.1 und SBO 2.3)

Ausgerichtet an der jeweiligen Situation des Infektionsgeschehens und den Prämissen des Gesundheitsschutzes vor Ort, wird das Dienstleistungsangebot der Berufsberatung an Schulen angeboten. Voraussetzung ist, dass die Schulen ein entsprechendes Hygienekonzept erstellt haben und umsetzen. Entscheidend ist immer die bilaterale Abstimmung vor Ort zwischen Schule und der örtlichen Agentur für Arbeit, um über die Art und den Umfang der Berufsberatung zu entscheiden. Das bedeutet auch, dass neben der Präsenz vor Ort an Schule auch alternative Möglichkeiten, wie beispielsweise telefonische Beratung oder Videoberatung zur Berufsberatung der Schülerinnen und Schüler angeboten werden können.

Beratungstermine in telefonischer Form, Videoform sowie ggf. persönlicher Präsenz können auch weiterhin in den Agenturen für Arbeit über die Rufnummer 0800/4 5555 00 (gebührenfrei) vereinbart werden. Zusätzlich ist auch eine Terminvereinbarung online über die Homepage www.arbeitsagentur.de und dort über die Punkte „Schule, Ausbildung, Studium“ + „Kontaktiere uns direkt“ möglich.

Berufseinstiegsbegleitung (SBO 10.4)

Die Arbeit der Berufseinstiegsbegleitung soll unter Berücksichtigung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregelungen weiterhin in den Schulen durchgeführt werden.

Darüber hinaus kann die Kontaktaufnahme in alternativer Form telefonisch oder elektronisch und am Arbeitsplatz der Berufseinstiegsbegleitung in den Räumen des Bildungsträgers erfolgen.

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Standardelemente in der Sekundarstufe I

Bei der Durchführung der Standardelemente im Schulgebäude im Sinne des § 1 Abs. 2 der Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) gelten die Abs. 3 bis 6 der CoronaBetrVO.

An den unterrichtlichen Gruppenveranstaltungen zu den Standardelementen (z. B. Potenzialanalyse, Berufsfelderkundungen, Praxiskurse und KAoA-STAR Standardelemente), die außerhalb der Schule in den Räumen eines Bildungsträgers durchgeführt werden, können bei Einhaltung der jeweils einschlägigen Bestimmungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) - soweit erforderlich - auch Jugendliche verschiedener Schulen aus unterschiedlichen Klassen und Jahrgangsstufen in festen Gruppen gemeinsam teilnehmen, d.h. die Gruppen dürfen während der Anwesenheit beim Träger nicht neu zusammengesetzt werden. Die Rückverfolgbarkeit wird durch die schulseitige Vorlage von Teilnehmendenlisten /. die Anmeldung von Schülerinnen und Schülern beim Träger sowie durch die Vor-Ort-Unterschriften der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler beim Träger gewährleistet. Die entsprechende Dokumentation muss durch den außerschulischen Träger vorgenommen werden.

Elterninformationsveranstaltungen (SBO 2.5)

Die aktuellen Regelungen für Versammlungen und Veranstaltungen sind in der jeweils gültigen Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) und Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO) aufgeführt. Daher ist zum jetzigen Zeitpunkt die Durchführung von Elternveranstaltungen im Rahmen von KAoA untersagt. Ein Ersatz durch eine Videokonferenz ist möglich.

Beim Ausfall der Elterninformationsveranstaltungen in Präsenz und für nichtteilnehmende Eltern müssen die Informationen digital oder postalisch weitergegeben werden. Ein telefonischer Beratungstermin soll durch die Schule gewährleistet sein.

Wenn die örtlichen Gegebenheiten in den Schulen jeweils die Voraussetzung bieten, dass die Hygienevorschriften eingehalten werden können und die aktuell gültige Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) bzw. Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) nicht dagegenspricht, sollten die Elterninformationsveranstaltungen zur Information über KAoA sowie die maßgeblichen Datenschutzregelungen wieder wie gewohnt stattfinden.

Potenzialanalyse – 1-tägig (SBO 4.1)

Auch im Schuljahr 2020/21 erhalten alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 eine Potenzialanalyse (PA) inklusive eines individuellen Auswertungsgespräches. Es wird voraussichtlich zu inhaltlichen und organisatorischen Anpassungen aufgrund von Hygiene- und Abstandsgeboten kommen. Die Träger haben nach „§ 7 Weitere außerschulische Bildungsangebote“ der Coronaschutzverordnung strenge Hygiene-Regelungen einzuhalten. Die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen einer Alltagsmaske ist seit Beginn der Pandemie in den Räumen der Träger verpflichtend.

Da regelmäßig eine Anpassung der Hygiene- und Abstandsgebote an die aktuelle Pandemielage erfolgt, muss im Vorfeld der Potenzialanalyse eine Absprache zwischen Schule und Bildungsträger erfolgen.

Den Schulen und Trägern werden verschiedene Flexibilisierungsmöglichkeiten aufgezeigt, die eine Durchführung auch bei einer Verschärfung der Pandemielage ermöglichen, wobei alle Flexibilisierungen im Einvernehmen zwischen Schule und Träger geschlossen werden müssen:

  • Verlegung des Durchführungszeitpunktes im Zeitraum, der den Trägern durch die LGH vorgegeben wurde, falls der jeweilige Träger noch offene Termine hat
  • Die Träger können die PA-Verfahren anpassen:
    • im Zweischicht-Modell in Präsenz (Reduzierung der Dauer auf vier Zeitstunden)
    • in Präsenz mit angepassten Aufgaben
    • in hybriden Formen (Präsenz und digital)
    • als digitales Format bei erhöhten Inzidenzwerten
  • Die Durchführung kann nach Zustimmung des Trägers in den Räumen der Schule stattfinden.
  • Es können auch Lösungen auf Initiative des Trägers gefunden werden, in denen ein Teil der Schülerinnen und Schüler in den Räumlichkeiten beim Bildungsträger ist und der andere Teil in der Schule, um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern an einem Tag die Potenzialanalyse zu ermöglichen.

Das Auswertungsgespräch ist als zentraler Bestandteil der Potenzialanalyse auch im Rahmen der aktuell gültigen Einschränkungen im öffentlichen Leben zur Eindämmung der Corona-Pandemie durchzuführen.

Im Hinblick auf die mit den Einschränkungen einhergehenden Herausforderungen haben die Träger in Absprache mit den Schulen folgende Flexibilisierungsmöglichkeiten:

  • Die Auswertungsgespräche können in die Räumlichkeiten des Trägers verlegt werden. Die Uhrzeiten der Auswertungsgespräche sind weiterhin in Abstimmung mit den Schulleitungen an den Teilnahmemöglichkeiten der Zielgruppe insbesondere der Eltern auszurichten. Die Einladung der Eltern obliegt unverändert den Schulen.
  • Eine Verschiebung der Auswertungsgespräche auf einen späteren Zeitpunkt kann durch den Träger beantragt werden.
  • Die Auswertungsgespräche können in einer alternativen Form telefonisch oder digital (Videotelefonie) durchgeführt werden. Auch bei dieser Durchführungsform hat der Träger sicherzustellen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre individuellen Ergebnisdokumentationen spätestens zum Beginn des Auswertungsgesprächs datenschutzkonform erhalten haben. Hierbei wird der Träger durch die Schule unterstützt, indem die Schule die durch den Träger in einem verschlossenen Umschlag übergebene Auswertungsdokumentation an die Eltern bzw. die jeweilige Schülerin/den jeweiligen Schüler aushändigt.

Bei der Durchführung der Standardelemente hat die Potenzialanalyse Priorität. Die jeweiligen Kommunalen Koordinierungsstellen tragen in Absprache mit den Schulaufsichten dafür Sorge, dass die Termine zwischen den Schulen und den Trägern abgestimmt und bis Ende des 1. Schulhalbjahres durchgeführt werden.

Potenzialanalyse für die Förderschwerpunkte Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung – 2-tägig (SBO 4.2)

Die bei der eintägigen Potenzialanalyse aufgeführten Flexibilisierungen gelten bei der 2-tägigen Potenzialanalyse entsprechend übertragen auf die beiden Durchführungstage.

Aufgrund der aktuellen Lage im Schuljahr 2020/21 wird das Huckepackverfahren ausgesetzt. Für die Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung im Gemeinsamen Lernen besteht daher keine Möglichkeit im Huckepack an einer zweitägigen Potenzialanalyse teilzunehmen. Sie erhalten in diesem Schuljahr damit keine zweitägige Potenzialanalyse. Die Schülerinnen und Schüler nehmen mit ihrem Klassenverband an der eintägigen Potenzialanalyse teil.

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Praxisphasen in der Sekundarstufe I und II

Das Steuerungsgremium der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ hat Betriebe, Institutionen und Verwaltung dazu aufgerufen, Schülerinnen und Schülern auch in Corona-Zeiten Praxisphasen zu ermöglichen. „Echte berufspraktische Einblicke lassen sich durch kaum etwas ersetzen“ – so die Kernaussage des Appells.

Mit dem Aufruf wird im Zusammenschluss dafür geworben, weiterhin Plätze und Angebote für Praxisphasen im Rahmen der Initiative KAoA – unter Beachtung aller notwendigen Schutzmaßnahmen – bereitzustellen.

Die Durchführungsdauer bei Standardelementen der Praxisphasen (Berufsfelderkundungen, Praxiskurse, Schülerbetriebspraktika, Praxiselemente Sek. II, sowie Berufsfelderkundungen und Praxiskurse im Rahmen von KAoA-kompakt) kann im Schuljahr 2020/21 verkürzt werden und weitere organisatorische Anpassungen können erfolgen, wenn schulische Belange, ein fehlendes Angebot an betrieblichen Plätzen oder Engpässe im Rahmen der trägergestützten Angebote dies erforderlich machen.

Alle Flexibilisierungsmöglichkeiten zu den betrieblichen und trägergestützten Standardelementen werden in den folgenden Abschnitten aufgeführt.

Insgesamt sollte die aktuelle Lage in den Betrieben berücksichtigt werden (z.B. Auswirkung der Corona-Pandemie auf bestimmte Branchen, hohe Hygieneanforderungen, Home-Office vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter usw.). Die betrieblichen Standardelemente bieten für die Umsetzung einen flexiblen zeitlichen Rahmen, der ausgeschöpft werden kann und sollte. Es sollen pragmatische Lösungen gefunden werden, insbesondere auch im Hinblick auf die Möglichkeiten der externen Partner und des Gesundheitsschutzes.

Innerhalb dieses flexiblen Gestaltungsspielraums, der als Rahmen gesetzt ist, um die regional sehr heterogene Lage adäquat zu berücksichtigen – sollen die Schulen vor Ort die Praxisphasen eigenverantwortlich planen und umsetzen.

Diese Abweichungen von den Mindeststandards sind bis zum Ende des Schuljahres 2020/21 zulässig.

 

Praxisphasen im Ausland (SBO 5, SBO 6 und SBO 9)

Berufsfelderkundungen, Schülerbetriebspraktika, Langzeitpraktika und Praxiselemente in der Sek. II im Ausland können wieder durchgeführt werden. Die Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) und die Corona-Einreiseverordnung (CoronaEinrVO) sind einzuhalten. Die Bestimmungen der Nachbarstaaten sind zu beachten. Ein Auslandspraktikum in durch das RKI benannten Risikogebieten ist ausgeschlossen.

 

Nachholen trägergestützter Berufsfelderkundungen (SBO 5.1) und trägergestützter Praxiskurse (SBO 6.4) des Schuljahres 2019/20

Im Zeitraum bis zum 31.12.2020 sollen trägergestützte Berufsfelderkundungen und Praxiskurse nachgeholt werden. Die Schulen haben in einer Abfrage der Bezirksregierungen ihre verbindliche Teilnahme erklärt. Diese Teilnahmeerklärung ist bindend.

Die nachzuholenden trägergestützten Berufsfelderkundungen und Praxiskurse können wie folgt durchgeführt werden, nur in begründeten Ausnahmefällen kann der Träger eine Verlängerung bis zum 31.01.2021 beantragen:

Den Bildungsträgern wird ermöglicht, BFE und Praxiskurse unter Einhaltung der jeweils einschlägigen Bestimmungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) umzusetzen. Da die Bildungsträger ggf. die vorgesehenen Gruppengrößen reduzieren müssen, können die Bildungsträger - zeitlich befristet im Schuljahr 2020/21 - in Abstimmung mit den Schulen neben der regulären Umsetzung der drei BFE-Tage bzw. des dreitägigen Praxiskurses auch zwei weitere Modelle als zeitlich verkürzte Formate zur Umsetzung anbieten:

a) 2 - Tages - Modell: Die Umsetzung der BFE-Tage/ des Kurses erfolgt in zwei statt drei Tagen bei einer täglichen Dauer von mindestens 7 Stunden (inklusive Pausen nach JArbSchG). Die Inhalte der BFE-Tage/ des Kurses sind auf die reduzierte Dauer zu komprimieren

b) 2 - Schicht - Modell: Eine Gruppe wird in 2 Teil-Gruppen geteilt. Jede Teil-Gruppe kommt an den 3 Tagen für jeweils 4 Stunden reine Werkstattzeit zum Bildungsträger. Die Inhalte der BFE-Tage/ des Kurses sind auf die reduzierte Dauer zu komprimieren. Die eine Gruppe kommt vormittags, die andere Gruppe nachmittags. Die Zeiten werden so gelegt, dass sich die Gruppen nicht begegnen.

In begründeten Ausnahmefällen kann die Kommunale Koordinierungsstelle zudem die Anwendung des 2-Schicht–Modells auch für die Umsetzung von zweitägigen und eintägigen BFE-Kursen beantragen

Bei dem Wunsch einer alternativen Umsetzung verständigen sich Schule und Bildungsträger auf ein Modell und teilen dies der KoKo und der Schulaufsicht mit. Die KoKo informiert die LGH per Mail, der Träger kann anschließend den entsprechenden Kurs ins BAN Portal eintragen und die Schule dort ihre Buchung vornehmen.

Betriebliche und trägergestützte Berufsfelderkundungen (SBO 5.1) der Jahrgangsstufe 8 im Schuljahr 2020/21

Die Umsetzung betrieblicher Berufsfelderkundungen für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 ist derzeit durch die Corona-Pandemie erheblich eingeschränkt.

Folgende Flexibilisierungsmöglichkeiten bestehen:

  • Verkürzung der Durchführung auf ein oder zwei Tage
  • Verlegung auf einen anderen Zeitraum im Schuljahr 2020/21
  • Verlegung der betrieblichen Berufsfelderkundungen in die Jahrgangsstufe 9 im Schuljahr 2021/22 (trägergestützte BFE müssen in der Jahrgangsstufe 8 durchgeführt werden)
  • Öffnung und Ausweitung der trägergestützten Berufsfelderkundungen (BFE) auf alle Schulformen

Demnach können alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 das Angebot der Berufsfelderkundung innerhalb eines eintägigen trägergestützten Werkstatttages (BFE1) erhalten. Langzeitschulformen, die die betriebliche BFE schon vor Corona in die Jahrgangsstufe 9 verlegt haben, können mit diesem Jahrgang an dem einmaligen trägergestützten Angebot teilnehmen.

Mehrtägige trägergestützte Berufsfelderkundungen (BFE2 und BFE3) werden dafür hingegen nach jetzigem Stand leider nicht möglich sein. Alle weiteren Planungen, die über die eintägige BFE für alle Schulen hinausgehen, werden erst nach dem landesweiten Abstimmungsprozess der Platzverteilung vorgenommen.

Die unter „Nachholen trägergestützter Berufsfelderkundungen“ aufgeführten alternativen Umsetzungsformen behalten auch für die Durchführung der trägergestützten Berufsfelderkundungen in der jetzigen Jahrgangsstufe 8 ihre Gültigkeit.

Schülerbetriebspraktika in der Sek. I (SBO 6.1), und Praxiselemente in der Sek. II (SBO 9.1)

Die Umsetzung der Praktika ist für alle Schulen im Rahmen der aktuell gültigen Einschränkungen und unter Berücksichtigung eines regional eingeschränkten Angebots an Praktikumsplätzen verpflichtend.

In dieser Krisensituation kann für das Schülerbetriebspraktikum im Schuljahr 2020/21 eine alternative Umsetzung abweichend vom internen BO-Curriculum durch die Schulen geplant werden.

Den Schulen werden hierfür umfangreiche Flexibilisierungsmöglichkeiten eröffnet, um angepasste und/oder alternative Umsetzungsformate zu realisieren:

  • Mögliche Verkürzung des Praktikums an Schulen der Sek I von 2 Wochen auf mindestens 5 Tage
  • Mögliche Verkürzung des Praktikums an Gesamtschulen und Gymnasien in der Sek. I und Sek. II zusammen von 3 Wochen auf mindestens 5 Tage
  • Verschiebung des Praktikums innerhalb des laufenden Schuljahres 2020/21 auf einen späteren Durchführungszeitraum in Absprache mit der Generale KAoA der unteren Schulaufsicht in der jeweiligen Kommune, um Überschneidungen von Praktikumszeiten mehrerer Schulen zu vermeiden
  • Verschiebung des Praktikums in das kommende Schuljahr 2021/22, sofern gewährleistet werden kann, dass für alle Schülerinnen und Schüler mindestens ein einwöchiges Praktikum insgesamt in der Sekundarstufe I oder II durchgeführt wird (z.B. Praktikum der 9. Jahrgangstufe in die 10. Jahrgangsstufe/EF) in Absprache mit der Generale KAoA der unteren Schulaufsicht
  • Falls einzelne Schülerinnen und Schüler wegen der Krisensituation keinen Platz für die Praxisphasen finden, schafft die Schule ein Angebot zur Beruflichen Orientierung, das eine intensive Auseinandersetzung mit dem gewählten Praktikumsberuf ermöglicht. Dabei können auch digitale Angebote und Formate eingesetzt werden. Eine Fortführung des Regelunterrichts ist auszuschließen.

Der Kontakt zu den Betrieben sollte frühzeitig hergestellt werden, um zu klären, ob das Praktikum stattfinden kann.

Diese Abweichung von den Mindeststandards gilt bis zum Ende des Schuljahres 2020/21.

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KAoA-STAR Standardelemente

Neben der Durchführung nach regulären Vorgaben, besteht die Möglichkeit, die KAoA-STAR-Standardelemente in anderer Form umzusetzen. Über die Umsetzung verständigen sich Bildungsträger bzw. Integrationsfachdienst (IFD) und Schule unter Einhaltung der folgenden alternativen Umsetzungsmöglichkeiten. Wenn eine alternative Umsetzungsform zum Tragen kommt, informiert der zuständige IFD vorab die jeweilige Koordinierungsstelle des LVR oder LWL. Die Umsetzung ist abhängig von der Zustimmung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

Diese alternativen Umsetzungsmöglichkeiten sind zeitlich auf das Schuljahr 2020/21 begrenzt und können mit Ende der durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen auch vorzeitig beendet werden.

Die Ziele und Inhalte der STAR - Standardelemente bleiben erhalten, wie im KAoA-Handbuch aufgeführt.

STAR - Berufswegekonferenzen (SBO 2.4)

Neben der Durchführung in der Schule kann die STAR - Berufswegekonferenz alternativ auch in den Räumen des IFD stattfinden.

Die STAR - Berufswegekonferenzen unter Beteiligung des IFD und von Eltern und ggf. Berufsberatung der Agentur für Arbeit können auch, wenn die technischen Voraussetzungen vorliegen, per Videokonferenz oder telefonisch durchgeführt werden.

STAR - Elterninformationsveranstaltungen (SBO 2.6)

Die aktuellen Regelungen für Versammlungen und Veranstaltungen sind in der jeweils gültigen Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) und Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO) aufgeführt. Hiernach ist im Augenblick eine Durchführung von Elternveranstaltungen nicht möglich. Ein Ersatz durch eine Videokonferenz ist möglich.

Beim Ausfall der Elterninformationsveranstaltungen in Präsenz und für nichtteilnehmende Eltern müssen die Informationen digital oder postalisch weitergegeben werden. Ein telefonischer Beratungstermin soll durch die Schule gewährleistet sein.

Wenn die örtlichen Gegebenheiten in den Schulen jeweils die Voraussetzung bieten, dass die Hygienevorschriften eingehalten werden können und die aktuell gültige Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) bzw. Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) nicht dagegenspricht, sollten die Elterninformationsveranstaltungen zur Information über KAoA, KAoA-STAR sowie die maßgeblichen Datenschutzregelungen wieder wie gewohnt durchgeführt werden.

STAR - Potenzialanalyse für die Förderschwerpunkte Geistige Entwicklung, Körperliche und motorische Entwicklung, Hören und Kommunikation, Sprache – 2-tägig (SBO 4.3)

Auch im Schuljahr 2020/21 erhalten alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 und der Berufspraxisstufe an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung eine 2-tägige Potenzialanalyse inklusive eines individuellen Auswertungsgespräches. Es wird voraussichtlich zu inhaltlichen, zeitlichen und organisatorischen Anpassungen aufgrund von Hygiene- und Abstandsgeboten kommen.

Da die Bildungsträger ggf. die vorgesehenen Gruppengrößen reduzieren müssen, können die Bildungsträger - zeitlich befristet im Schuljahr 2020/21 - in Abstimmung mit den Schulen neben der regulären Umsetzung der STAR-Potenzialanalyse auch folgende weitere Modelle als zeitlich verkürzte Formate zur Umsetzung anbieten:

  • im Zweischicht-Modell in Präsenz, eine Gruppe wird in zwei Teilgruppen geteilt und kommt im Schichtbetrieb jeweils vier Stunden an den zwei Durchführungstagen
  • im hybriden Modell (Präsenz und digital)
  • als digitales Format mit Unterstützung des IFD für Schülerinnen und Schüler, bei denen eine digitale Potenzialanalyse kognitiv und motorisch umsetzbar ist

Die Art der alternativen Umsetzung der Potenzialanalyse kann inhaltlich und zeitlich variieren, die Mindestdauer der Durchführung des Potenzialanalyse-Verfahrens beträgt jedoch einen Schultag.

Da noch nicht in allen Kommunen Bildungsträger für die Durchführung der STAR-Potenzialanalyse gefunden wurden, kann in den Kommunen ohne Bildungsträger übergangsweise die STAR-Potenzialanalyse durch den IFD durchgeführt werden. Der IFD kann die Durchführung auf einen Schultag reduzieren, die tatsächliche Durchführungsdauer des PA-Verfahrens beträgt mindestens 4 Stunden.

Schülerinnen und Schüler im Gemeinsamen Lernen, die in Regionen ohne Träger der STAR-Potenzialanalyse an der eintägigen Potenzialanalyse im Klassenverband der Regelklasse teilnehmen, bleiben, solange eine Einwilligung der Eltern vorliegt, KAoA-STAR-Schülerinnen und Schüler. Daher können die Schülerinnen und Schüler im Auswertungsgespräch vom IFD begleitet werden.

Des Weiteren besteht folgende alternative Umsetzungsmöglichkeit sowohl für den Träger als auch für den IFD:

  • Die Durchführung kann auch in den Räumen des IFD stattfinden

Im Hinblick auf das Auswertungsgespräch gibt es folgende alternative Umsetzungsmöglichkeiten:

  • Die Auswertungsgespräche können in die Räumlichkeiten des Trägers oder des IFD verlegt werden. Die Uhrzeiten der Auswertungsgespräche sind weiterhin in Abstimmung mit den Schulleitungen an den Teilnahmemöglichkeiten der Zielgruppe insbesondere der Eltern auszurichten. Die Einladung der Eltern obliegt unverändert den Schulen
  • Eine Verschiebung der Auswertungsgespräche auf einen späteren Zeitpunkt kann durch den Träger beantragt werden
  • Die Auswertungsgespräche können in einer alternativen Form telefonisch oder digital als Videokonferenz durchgeführt werden. Auch bei dieser Durchführungsform hat der Träger sicherzustellen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre individuellen Ergebnisdokumentationen spätestens zum Beginn des Auswertungsgesprächs datenschutzkonform erhalten haben. Hierbei wird der Träger durch die Schule und den IFD unterstützt, indem die Schule bzw. der IFD die durch den Träger in einem verschlossenen Umschlag übergebene Auswertungsdokumentation an die Eltern bzw. die jeweilige Schülerin/den jeweiligen Schüler aushändigt.

Die noch nicht durchgeführten STAR-Potenzialanalysen aus dem Schuljahr 2019/20 können abweichend vom bisherigen zeitlichen Rahmen i. d. R. im Schuljahr 2020/21 nachgeholt werden. Eine Durchführung muss jedoch bis zum 31.12.2020 erfolgen. Hierzu erfolgen Absprachen zwischen Träger, Schule und dem jeweiligen IFD.

STAR - Feststellung des funktionalen Sehvermögens für den Förderschwerpunkt Sehen (SBO 4.4) und STAR – Potenzialanalyse für den Förderschwerpunkt Sehen – 2-tägig (SBO 4.5)

Die noch nicht durchgeführten Feststellungen des funktionalen Sehvermögens und KAoA-STAR-Potenzialanalysen für den Förderschwerpunkt Sehen aus dem Schuljahr 2019/20 können abweichend vom bisherigen zeitlichen Rahmen im Schuljahr 2020/21 nachgeholt werden. Eine Durchführung muss jedoch bis zum 31.12.2020 erfolgen. Hierzu erfolgen Absprachen zwischen Träger, Schule und dem jeweiligen Integrationsfachdienst (IFD).

Betriebliche STAR - Berufsfelderkundungen (SBO 5.2)

Wenn in einer Region betriebliche STAR-Berufsfelderkundungen auf Grund der Pandemielage nur eingeschränkt bzw. nicht möglich sind, können für die betroffenen Schülerinnen und Schüler unter Anleitung des IFD Berufsfelder vorgestellt und ggf. einfache Arbeitsproben erstellt werden.

  • Der IFD bereitet Berufsfelder auf im 1:1 Format oder in Kleinstgruppen mit gleichen Berufsfeldwünschen. Dies kann in der Schule oder in Räumlichkeiten des IFD. Der zeitliche Rahmen für ein Berufsfeld beträgt drei Stunden.

Trägergestützte STAR - Berufsfelderkundungen (SBO 5.2)

Den Bildungsträgern wird ermöglicht, trägergestützte STAR Berufsfelderkundungen unter Einhaltung der jeweils einschlägigen Bestimmungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) umzusetzen. Da die Bildungsträger ggf. die vorgesehenen Gruppengrößen reduzieren müssen, können die Bildungsträger - zeitlich befristet im Schuljahr 2020/21 - in Abstimmung mit dem IFD und den Schulen neben der regulären Umsetzung der drei Berufsfelderkundungstage auch zwei weitere Modelle als zeitlich verkürzte Formate zur Umsetzung anbieten:

a) 2 - Tages - Modell: Die Umsetzung der BFE-Tage/ des Kurses erfolgt in zwei statt drei Tagen bei einer täglichen Dauer von mindestens 6 Stunden (inklusive Pausen nach JArbSchG). Die Inhalte der BFE-Tage/ des Kurses sind auf die reduzierte Dauer zu komprimieren.

b) 2 - Schicht - Modell: Eine Gruppe wird in 2 Teil-Gruppen geteilt. Jede Teil-Gruppe kommt an den 3 Tagen für jeweils 4 Stunden reine Werkstattzeit zum Bildungsträger. Die Inhalte der BFE-Tage/ des Kurses sind auf die reduzierte Dauer zu komprimieren. Die eine Gruppe kommt vormittags, die andere Gruppe nachmittags. Die Zeiten werden so gelegt, dass sich die Gruppen nicht begegnen.

Wenn in einer Region trägergestützte Berufsfelderkundungen auf Grund der Pandemielage nicht vor Ort beim Träger durchgeführt werden können, können die trägergestützten Berufsfelderkundungen in alternativer Form umgesetzt werden:

Im Vor-Ort-Format kommt ein Anleiter (Träger/Betrieb) in die Schule und leitet die Schülerinnen und Schüler an, dabei werden durch den Träger Arbeitsmaterialien gestellt

Im Live-Video-Format wird die Unterstützung vor Ort über eine Lehrkraft und/oder IFD sichergestellt. Der Anleiter (Träger/Betrieb) ist per Videokonferenz zugeschaltet und leitet die Schülerinnen und Schüler in Echtzeit an.

Die in dem Standardelement verankerten Ziele werden wie folgt ergänzt:

Die Schülerinnen und Schüler erhalten in den Formaten, die nicht im Betrieb oder in den Werkstätten eines Trägers stattfinden, Einblicke in verschiedene Tätigkeitsfelder und das Anforderungsprofil des Berufsfeldes. Die Schülerinnen und Schüler können erste Erfahrungen in praktischen Übungen sammeln und ggf. berufsfeldtypische Arbeitsproben erstellen. Sie bekommen durch die virtuelle Erkundung des Tätigkeitsortes Einblicke in die Ausgestaltung der Arbeitsplätze.

STAR - Kommunikationstraining I + II (SBO 5.3 und 10.2) STAR - Betriebsnahes Bewerbungstraining (SBO 10.3) für den Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation

Die Trainings für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation können in alternativer Form umgesetzt werden.

Die Gruppengröße von mindestens 8 Schülerinnen und Schülern kann unterschritten werden, sodass ein Training auch an einer einzelnen Schule durchgeführt werden kann.

Die Durchführung sollte mindestens einen Schultag von 6 Stunden umfassen.

STAR - Berufsorientierungsseminar (SBO 5.4)

Das STAR-Berufsorientierungsseminar kann in alternativer Form umgesetzt werden.

Die Gruppengröße von mindestens 6 Schülerinnen und Schülern kann unterschritten werden, sodass ein Seminar auch an einer einzelnen Schule durchgeführt werden kann.Die Durchführung sollte mindestens einen Schultag von 6 Stunden umfassen.

Wenn in einer Region die Umsetzung des STAR-Berufsorientierungsseminars in der Schule auf Grund der Pandemielage nur eingeschränkt bzw. nicht in Präsenz möglich ist, kann für die betroffenen Schulen unter Anleitung des IFD als alternatives Umsetzungsform ein Live-Video-Format durchgeführt werden. Im Live-Video-Format wird der IFD per Videokonferenz zugeschaltet und leitet die Schülerinnen und Schüler in Echtzeit an. Vor Ort wird durch die Unterstützung über eine Lehrkraft die organisatorische Umsetzung und Aufsicht sichergestellt. Die Umsetzung kann auch über mehrere Tage verteilt erfolgen.

Die Art der Umsetzung per Videokonferenz kann inhaltlich und zeitlich variieren, die Mindestdauer der Videokonferenz beträgt jedoch insgesamt mindestens einen Schultag.

STAR-Intensivtraining arbeitsrelevanter sozialer Kompetenzen (TASK) (SBO 6.2)

Das STAR- Intensivtraining arbeitsrelevanter sozialer Kompetenzen kann in alternativer Form umgesetzt werden.

Die Gruppengröße von mindestens 6 Schülerinnen und Schülern kann unterschritten werden, sodass ein Seminar auch an einer einzelnen Schule durchgeführt werden kann.

Die Durchführung sollte mindestens einen Schultag von 6 Stunden umfassen.

Wenn in einer Region die Umsetzung des TASK in der Schule auf Grund der Pandemielage nur eingeschränkt bzw. nicht in Präsenz möglich ist, kann für die betroffenen Schulen unter Anleitung des IFD als alternatives Umsetzungsform ein Live-Video-Format durchgeführt werden.

Im Live-Video-Format wird der IFD per Videokonferenz zugeschaltet und leitet die Schülerinnen und Schüler in Echtzeit an. Vor Ort wird durch die Unterstützung vor Ort über eine Lehrkraft die organisatorische Umsetzung und Aufsicht sichergestellt. Die Umsetzung kann auch über mehrere Tage verteilt erfolgen. Der IFD ist per Videokonferenz zugeschaltet und leitet die Schülerinnen und Schüler in Echtzeit an.

Die Art der Umsetzung per Videokonferenz kann inhaltlich und zeitlich variieren, die Mindestdauer der Videokonferenz beträgt jedoch insgesamt sechs Stunden.

STAR- Betriebspraktikum (SBO 6.3)

In dieser Krisensituation kann für das Schülerbetriebspraktikum im Schuljahr 2020/21 eine alternative Umsetzung abweichend vom internen BO-Curriculum durch die Schulen geplant werden.

Der Kontakt zu den Betrieben sollte frühzeitig hergestellt werden, um zu klären, ob das Praktikum stattfinden kann. Insgesamt sollte die aktuelle Lage in den Betrieben berücksichtigt werden.

Den Schulen werden umfangreiche Flexibilisierungsmöglichkeiten eröffnet, um angepasste und/oder alternative Umsetzungsformate zu realisieren:

  • Mögliche Verkürzung des Praktikums an Schulen der Sek I und in der Berufspraxisstufe von 2 Wochen auf mindestens 5 Tage
  • Verschiebung des Praktikums innerhalb des laufenden Schuljahres 2020/21 auf einen späteren Durchführungszeitraum
  • Verschiebung des Praktikums in das kommende Schuljahr 2021/22, sofern gewährleistet werden kann, dass für alle Schülerinnen und Schüler mindestens ein einwöchiges Praktikum insgesamt in der Sekundarstufe I bzw. in der Berufspraxisstufe in Absprache mit der Generale KAoA der unteren Schulaufsicht
  • Falls einzelne Schülerinnen und Schüler wegen der Krisensituation keinen Platz für die Praxisphasen finden, schafft die Schule ein Angebot zur Beruflichen Orientierung, das eine intensive Auseinandersetzung mit dem gewählten Praktikumsberuf ermöglicht. Dabei können auch digitale Angebote und Formate eingesetzt werden. Eine Fortführung des Regelunterrichts ist auszuschließen.

Bei fehlenden betrieblichen Praktikumsplätzen kommt im Vor-Ort-Format eine Fachkraft des IFD in die Schule und erarbeitet ein oder mehrere konkrete Berufe mit den einzelnen Schülerinnen und Schülern. Ausgangspunkt sind die in der STAR-Berufswegekonferenz festgelegten Berufe. Hierzu können u. a. folgende Methoden eingesetzt werden:

  • Unterweisung/Präsentation durch kooperierenden Betrieb
  • Rollenspiele
  • Videochat
  • Filmmaterial

Darüber hinaus können, wenn die Pandemielage es zulässt, angeleitete Betriebsbesichtigungen ergänzt werden.

Neben den Räumlichkeiten der Schule können auch die Räumlichkeiten des IFD genutzt werden.

Das STAR-Betriebspraktikum kann in alternativer Umsetzungsform durch den IFD in einem Live-Video-Format mit der Unterstützung einer Lehrkraft in der Schule durchgeführt werden.

Beide alternativen Formate erfolgen in einer 1:1 Betreuung.

Die Art der Umsetzung kann inhaltlich und zeitlich variieren, Das Ergebnis ist die konkrete Auseinandersetzung mit mindestens einem Beruf und den beschriebenen Inhalten. Dieses wird entsprechend aufgearbeitet und im Portfolioinstrument dokumentiert.

Diese Abweichung von den Mindeststandards gilt bis zum Ende des Schuljahres 2020/21.

STAR - Übergangsbegleitung durch den Integrationsfachdienst (IFD) (SBO 10.5)

Individuelle Einzelberatung durch den IFD kann in der Schule unter Berücksichtigung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregelungen stattfinden.

Die Beratung kann auch in den Räumen des IFD durchgeführt werden oder auch telefonisch oder in digitaler Form erfolgen.

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Standardelemente in der Sekundarstufe II

KAoA-kompakt (SBO 7.1)

Die Durchführung der Potenzialanalyse erfolgt im Regelformat, hier sind keine Flexibilisierungsmöglichkeiten gegeben. Die Durchführung der Berufsfelderkundungen und der Praxiskurse unterliegt den gleichen Rahmenvorgaben der Standardelemente SBO 5.1 und SBO 6.4, wie sie weiter oben beschrieben sind.

Studienorientierung (SBO 9.2)

Die einzelnen Hochschulen bieten alternative Formen der Beratung an. Diese sind über die Internetseite der Studienberatung der jeweiligen Hochschule zu erreichen. Die einzelnen Zentralen Studienberatungsstellen mit ihren Kontaktdaten sind unter www.zsb-in-nrw.de zu finden.

Über die Angebote der Studienorientierung an den Hochschulen sind Informationen auf der Internetseite der jeweiligen Hochschule zu finden. Auch hier werden neben den Präsenzveranstaltungen alternative digitale Formate angeboten.

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Ansprechpartnerin



Rita Krümpelmann

Kreis Borken
Bildung
und Integration

Burloer Str. 93
46325 Borken
Tel: +49 2861 681-4140

r.kruempelmann(at)kreis-borken.de